Nein zu Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und Homophobie
Kein Platz für Rechtsextreme
Die Initiative für diskriminierungsfreie Räume will ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung setzen. Anlass für den Start der Kampagne ist der Erfolg, dass der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) nach 2012 nicht mehr in der Hofburg stattfinden wird. Der WKR ist ein Zusammenschluss deutschnationaler und rechtsextremer Burschenschaften. Wir wollen erreichen, dass weitere BetreiberInnen von Geschäftslokalen ein ähnliches Zeichen setzen und Burschenschaftern sowie anderen Rechtsextremen keinen Raum bieten.
Warum Burschenschafter und andere Rechtsextreme nicht willkommen sind …
Rechtsextreme und Neonazis mit Springerstiefel und Glatze sind als VertreterInnen menschenverachtender Weltanschauung bekannt. Als weniger problematisch werden die Ideologie von deutschnationalen Burschenschaften wahrgenommen, die als akademische Verbindungen in Österreich als hoffähig gelten. Und das, obwohl immer wieder offene Kontakte zur neonazistischen Szene oder die Zusammenarbeit mit anderen Rechtsextremen öffentlich werden.
Verachtet und ausgeschlossen werden all jene, die dem burschenschaftlichen Weltbild nach nicht die “richtige” Herkunft, das “richtige” Geschlecht und die “richtige” sexuelle Orientierung aufweisen. Alle so genannten Nichtdeutschen und Menschen, die nicht aus dem studentischen oder akademischen Milieu stammen, werden in ihren Reihen nicht akzeptiert. Ihr sexistisches Gedankengut weist Frauen die Rolle der Gebärerin und der Hausfrau zu.
Die Initiative ruft dazu auf, Ausgrenzung und Diskriminierung nicht zu tolerieren. Der Anspruch, einen diskriminierungsfreien Raum zu bieten, bedeutet, sich aktiv für einen solidarischen und respektvollen Umgang miteinander einzusetzen.
Als UnterstützerIn der Kampagne können Sie ein deutliches Zeichen gegen rechte und rechtsextreme Politik setzen.
So können Sie die Kampagne unterstützen: Aufhängen von Kampagnenplakaten in Ihrem Lokal und in Schaufenstern, öffentlichen Statement des Betriebs auf dem Blog der Kampagne und gemeinsame Medienaktionen.
Disclaimer
Plakate schaffen Diskriminierung nicht ab. Daher kann das Plakat der Initiative für diskriminierungsfreie Räume kein Gütesiegel sein, das bescheinigt, dass in einem Lokal keine Ausgrenzungen vorkommen. Es soll vielmehr den Willen ausdrücken, aktiv gegen diskriminierende Verhaltensweisen vorzugehen.
